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Was Du als Politiker tun kannst, falls das Web ein Teil Deiner politischen Kampagne sein soll.

Homepage

Es gibt bei der glp zahlreiche Vorlagen, welche man dafür verwenden kann. Bitte wende Dich in unserem Bezirk z.B. an Jörg Mäder, Beat Hauser oder mich.
Früher war die Homepage das wichtigste Medium auf dem Web - Heute werden jedoch Plattformen wie Facebook, Politnetz und Twitter immer wichtiger - und eine Präsenz auf diesen Plattformen ist viel einfacher und schneller als eine Homepage, und Du erreichst oft auch mehr auf breiten Plattformen als auf Deiner Homepage. Der Grund ist hauptsächlich, dass Dich die Leute auf einer Homepage "besuchen" müssen, was nur wenige wirklich tun. Auf Facebook hingegen loggen sich viele Personen täglich ein und erhalten Updates von Deinem Profil order Deiner Seite regelmässig und automatisch. Damit erreichst Du viel mehr Personen.
Trotzdem kann es Sinnvoll sein, eine eigene Homepage zu haben - gerade auch, weil Du diese frei gestalten und strukturieren kannst. Es empfiehlt sich jedoch, die Homepage nicht "isoliert" zu halten, sondern potentielle Besucher aktiv abzuholen und über News zu informieren: Das kann über einen Email Newsletter geschehen, wie über Facebook, Twitter etc

Kommentieren in Zeitungen & Blogs

Ich diskutiere auf Facebook, Politnetz, meinem Firmenblog und selten auf anderen Blogs & Zeitungen, wie das Internet Briefing, das Social Media Blog von Thomas Hutter oder die NZZ.
Wo diskutiert Ihr politisch? Welche online Medien werden am meisten für politische Diskussionen genutzt, und wo bringt das am meisten?

Facebook

> Listen: Speziell wenn man sein Facebook Profil für verschiedene Zwecke benutzt können Listen sehr hilfreich sein: Du kannst beispielsweise 3 Listen erstellen: Privat, Politik, Beruf - und dann Updates speziell für diese Listen schreiben.
Allerdings ist es auf Facebook oft nicht so einfach zu verstehen, wer jetzt genau was sieht - Und deswegen empfehle ich generell nur auf Facebook zu legen, was im Prinzip auch die Öffentlichkeit sehen könnte.
> Falls FB oft gebraucht wird (auch Privat / geschäftlich), und eine politische Kampagne geplant wird, bietet sich eine SEITE an. Eine Seite hat aber auch Nachteile, und man sollte genau überlegen, ob man eine Seite will, oder nicht besser alles über sein Profil macht (ev. mit Listen)
Zahlreiche Leute auf Facebook haben eine grosse Zurückhaltung, an einer politischen Seite teilzunehmen. Es ist also oft so, dass ein Politiker viel mehr "Freunde" hat, als Mitglieder seiner Seite! - Das bewegt viele Plitiker dazu, keine Seite zu haben, und alles über ihr persönliches Profile zu machen: Ruedi Noser, Jacqueline Fehr sind Beispiele dafür - Ich bin ja auch einer der 2370 "Freunde" von Jacqueline Fehr, würde aber nicht "Gefällt mir" bei ihrer Seite klicken - die hat entsprechend auch nur 116 Mitglieder ...
> FB Werbung: Werbung für Seiten, die richtig gemacht wird, kann auf FB sehr effizient sein. Sprich mit uns und anderen auf FB aktiven Politikern für Tips.
Dies ist abhängig von vielen Faktoren. Generell ist FB Werbung in den folgenden Fällen besonders effizient:
> Als "Freunde von Mitgliedern" Werbung - Wenn muss eine Seite aber schon viele aktive Mitglieder haben
> Unkonventionell - Witzig und/oder "brandaktuell"
> Am Anfang ist die Werbung oft am effizientesten - deshalb: kurze Kampagnen & oft wechseln!

Politnetz plus


> Falls Du kandidierst, macht eine erweiterte Plus Mitgliedschaft sicher Sinn. Eine Plus Mitgliedschaft erlaubt es, Deine Kampagne auf Politnetz zu unterstützen und gibt diverse Vorteile (auch für Suchmaschinen).
> Wichtig ist es dann auch, die Parolen auszufüllen und mitzudiskutieren. Bei den Diskussionen ist wohl Qualität wichtiger als quantität, da diese dann auch auf Deiner persönlichen politnetz seite erscheint.

Twitter


> Du solltest Dich mindestens Anmelden - Damit ist Dein Name für Dich reserviert, und es kann niemand den gleichen Namen reservieren.
> Twitter hat in der Schweiz noch eine geringe Reichweite (4%). Lokale Polit-Kampagnen auf Twitter lohnen sich wohl noch selten. Es ist aber möglich, dass sich dies schon bald ändern wird - sobald nämlich einer oder mehrere der wichtigsten Politiker Twitter aktiv (für die Nationalratswahlen) benutzen werden.
> Profilen Folgen - Im Gegensatz zu Facebook ist das "Folgen" auf Twitter einseitig: Du kannst Leuten Folgen, die dir nicht folgen und erhältst ihre Updates. Auf Twitter kannst Du tendenziell auch viel mehr Leuten folgen, als Du auf Facebook verbunden bist.
Das Profil der Grünliberalen ist ein guter Ort zum beginnen: Du findest speziell auch zwei Listen auf der rechten Seite mit einigen Personen und Sektionen, denen Du folgen kannst.
> ev. verbinden mit FB Seite (falls vorhanden) - auch hier solltest Du vorsichtig sein: Falls Du Twitter oft brauchst empfehle ich eher, die Twitter updates manuell zu schreiben, da die Qualität so besser ist.
> Seinen Twitter account auf Politnetz.ch verbinden, und @PolitnetzCH folgen - dann wird man im Allgemeinen auch in die Liste der Schweizer Politiker eingetragen.
> Bei Klout sollte man angemeldet sein - ein Dienst, der "online influence" misst, und mit dem u.a. die Politiker Rankings von Politnetz.ch erstellt werden.
> Ausserdem kann man einen unserer Dienste verwenden: followerrate gibt mit Hilfe der Klout Score Auskunft über die Follower von Twitter Profilen. Interessant ist z.B. die Seite von Politnetz, welche unten rechts die aktuellsten Rankings hat von Schweizer Politikern, Parteien und Interessensgruppen.

Twitter Kommunikation

Jede Kommunikation auf Twitter hat maximal 140 Zeichen - Grundsätzlich gibt es 3 Arten von Kommunikation:
- Ein Tweet ist die 'Standard Nachricht'. Er ist öffentlich und wird bei allen Followern in der Timeline gezeigt.
- Eine Antwort ist ein Tweet, welcher mit einem '@' beginnt - Auch sie ist öffentlich, erscheit aber nur beim in der Timeline, wie auch bei allen, die Euch beiden folgen.
- Eine Nachricht oder Direct Message (DM) ist eine private Nachricht und kann nur von Dir und dem Empfänger gesehen werden.

Weiteren Soziale Netzwerke: Xing, Linkedin ...

Linkedin und Xing sind wohl zur Zeit die wichtigsten Geschäftsnetzwerke. Ein Profil macht sicher Sinn, da in der Schweiz viele Leute nur auf einem dieser Netzwerke, nicht aber auf Facebook sind. Politisch läuft dort jedoch relativ wenig.
Andere Dienste, die man sich anschauen kann sind: Quora (braucht eine Einladung, fragt mich an) Foursquare etc
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